Ohmali, jetzt Amigo zieht ein

Es war Winter und sehr kalt. Es war der 20.12.2014 und wir waren in Neuss. Ein Tag davor übernachteten wir bei einer lieben Freundin um nicht aus Berlin nachts nach Neuss zu fahren. Es war ja eine sehr lange Strecke. Totale Aufregung! Amigo, fuhr genau am 19.12., an meinem Geburtstag, aus Spanien los und sollte um 16.00 Uhr, dem 20.12. in Neuss sein. Eine lange Fahrt für unser neues Familienmitglied. Die Aufregung stieg, je näher die Zeit kam. Ein Parkplatz in Neuss war die Ankunftsstelle. Jetzt fuhr ein LKW darauf. Einige Leute, die genauso aufgeregt waren wie ich, versammelten sich um das Auto.

Er ist da. Angekommen, müde und nicht wissend was nun passiert. Ich habe ihn sofort zwischen all den Vierbeinern erblickt. Da stand er in seinem Käfig und schaute umher. Er wurde mir rausgegeben. In seiner Aufregung, wollte er nur weg. Wir machten unser Auto auf und er sprang hinein. Da war er nun. Angekommen in Deutschland und nicht wissend was nun passiert. Er schaute umher und ich machte ihn ein Geschirr rum und die Leine hing ich dann ans Halsband und den zweiten Karabiner ans Geschirr. Falls er sich doch wegen irgend etwas erschrecken sollte und verschwinden könnte. Doppelt gesichert, ließ ich ihn erstmal im Auto und wir setzten uns zusammen auf die Rückbank und schauten einfach was passiert. Er hechelte viel und schaute umher. Das tat er einige Minuten. Dann rollte er sich neben mir auf der Rückbank ein und so fuhren wir nach Hause. Berlin, wir kommen, einige Stunden auf den Weg. Auf den Weg nach Hause, im strömenden Regen, hielten wir kurz an, wollten das Amigo kurz pinkeln kann. Er steckte seine Schnauze raus. Es regnete aus vollen Kannen. Er streckte eine Vorderpfote hinaus. Schaute noch einmal aus dem Auto, zog Schnauze und Vorderpfote wieder hinein und drehte sich ein. Bei diesem Regen, geht kein Hund vor die Tür, erst recht kein Spanier. Wir lachten und fuhren weiter.

In Berlin angekommen, holte ich erstmal die Mädels ( Rhodesian Ridgeback und Dalmatinermädel) zum spazieren gehen aus dem Haus. Diese waren nicht so begeistert von ihrem neuen männlichen Begleiter. Bellten sie ihn erstmal an und knurrten. Schnell beruhigten sie sich wieder. Zusammen gingen wir ins Haus.

Wir ließen Amigo alles inspizieren und er pinkelte erstmal an den Kühlschrank. Erschrocken, riefen wir „Hey“, und nie wieder machte er ab diesen Tag in die Wohnung. Erstmal ankommen. http://www.sonnenhunde-in-not.de/gluecklich-vermittelt/2014/292-2013-12-21-omhali

 

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