Milli, ein Punktehund zieht ein

Milli (Milva aus der Prignitz), Jahrgang 2013, in der Prignitz  geboren. Zwei Mädchen zwischen 7 Rüden erblickten das Licht der Welt. Eine verstarb. Da war sie Milli, ein Punktehund die zu mir sollte. Ich schaute so im Netz herum und dachte mir noch nix dabei. Doch da, viele kleine weiße Hunde. Dalmatiner, so klein und zart. Ein Bild von Ihr und erstmal nachdenken. Ein Anruf folgte und nochmal nachdenken. Ein merkwürdiger Anruf war dies. Wer zuerst kommt, bekommt sie. Ok, dann solle es so sein.

Am Abend dann erneut ein Anruf. Der Züchter rief mich an und sagte. Es geht nicht, sie sind so sympathisch und ich möchte sie kennen lernen. Es war nur noch eine Frage der Zeit, Milli kennen zu lernen. War es Schicksal?!

Am Wochenende fuhr ich hin. Ich wollte es wissen. Ich war verliebt in ein Bild und es ließ mich nicht mehr los. Beim Züchter angekommen, war ich positiv überrascht. Die Elterntiere waren beide sehr lieb. Beide lebten im Haus. Und da waren sie, zwei Welpen liefen dort im Garten rum. Die anderen Geschwister waren schon ausgezogen.

10 Wochen alte Dalmatiner durften mit mir kuscheln und toben. Ich sah Sie, Milli und erkannte sie sofort. Das war sie. Lebensfroh flitzte sie im Garten herrum. Sprang an mir hoch und versuchte den Dalmatinerpapa zum spielen zu animieren. Ein sehr langes Gespräch folgte und es war klar, Milli kommt mit. Ich war völlig verliebt. Die beiden kleinen Dalmatinerbabys verschwanden im Garten und ich beobachtete die Elterntiere, die sehr entspannt waren. Mit der Dalmatinermutter kuschelte ich noch ein wenig,  denn sie versuchte auf meinen Schoss zu klettern. Alle mussten lachen. Ab diesem Tag war es um mich geschehen. Die Liebe zu den Punkten gewann in vollen Zügen mein Herz.

Nun kam der Abschied zur Zuchtstätte und hinein in unser gemeinsames Leben. Ich rief Milli, die irgendwo im Garten versteckt war und der Züchter rief die beiden. Max rannte auf uns zu und ich war in Hocke. Milli rannte direkt in meine Arme und es war klar. Zusammen für immer!

Ich brachte ein Geschirr mit und dieses bekam sie und nun geht es mit mir auf die Reise nach Berlin zurück, denn vor uns lag eine Zugfahrt, die wir zusammen meistern sollten.

Der Züchter brachte uns zum Zug und zum Abschied sagte er und seine Frau, so etwas haben sie noch nie erlebt. So eine intensive Nähe von Anfang an. Mit gutem Gewissen können wir sie auf die Reise schicken. Lebewohl Zuchtstätte! Willkommen bei mir meine Maus!

 

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