Wer kennt das nicht. Sportliche Betätigung, aber wie und wann. Der erste Gedanke, Motivation. Der zweite Gedanke, wohin mit dem Hund oder gibt es nicht irgendwas, wo ich meinen Hund einfach mitnehmen kann. Laufen gehe ich ab und an sowieso, aber Krafttraining zu Hause, da fehlt mir jede Motivation. Vor allem wenn ich müde von der Arbeit nach Hause komme, Familie und die Hunde nach mir schreien.

Da lernte ich Astrid kennen, eine Sportlerin, die kleine Gruppen trainierte. Erstmal fotografierte ich nur und schaute zu. Dann dachte ich, hey jetzt probiere ich es mal, mitzumachen. Regelmäßig bin ich mit Milli oder Amigo  gejoggt. An meiner Ausdauer fehlte es mir nicht mehr.

Eine Stunde Sport in Kraft-und Kondition. Und wer möchte bringt seinen Hund mit. Es ist eine Stunde am Wochende pro Tag. Manch einer macht beide Tage. Das Training findet entweder Samstag in Schönefeld/Stadtrand Neukölln statt oder am Sonntag Lichtenrade/nähe Schichauweg .

Diese Stunde ist ein gut organisiertes Training. Astrid, die Trainerin fördert und fordert uns gut raus. Anfänger werden achtsam behandelt. Jeder achtet auf sein Tempo.Keiner wird überfordert. In der Gruppe fühle ich mich wohl. Alle sind sportlich motiviert und ich werde dadurch gut angesteckt. Astrid ist eine Trainerin, die genau schaut wie es jedem einzelnen geht. Mit Tipps und Ratschlägen steht sie jedem bei Seite. Sportlich ist es eine Stunde, die  sehr motivierend und viel Freude bringt. Wer mehr darüber lesen möchte schaut hier

Wie fange ich am besten an?

Maulkörbe immer wieder verpönt, gemein gegenüber dem Hund…

Doch ist es, das wirklich? Warum wird der Maulkorb so gehasst? Dabei könnte er in manchen Fällen so viel mehr Sicherheit geben. Im Zug , im Bus oder auch anderen öffentlichen Verkehrsmitteln ist er Pflicht. Dies wird oft von Menschen ignoriert. Auch wenn wir unsere Hunde kennen, wissen wir wirklich zu 100%, dass er/sie im Stress niemals zuschnappt? Gewöhnt man seinen Hund positiv und langsam an einen Maulkorb, kann er gelassen damit umgehen. In Situationen, in denen der Maulkorb Pflicht ist, dem Hund dann den Maulkorb einfach überzustreifen ist sehr viel mehr Stress, nicht nur für Sie, als Halter! Ebenso für den Hund, er wird versuchen, ihn sich wieder abzustreifen. Ich bin dafür dass jeder Hund daran gewöhnt werden sollte. Wie finde ich aber den richtigen Maulkorb? Wichtig ist hierfür genau zu schauen. Der Hund soll mit einem Maulkorb nicht eingeschränkt werden. Er/sie soll hecheln können. Er/sie sollte mit einem Maulkorb trinken können und der Maulkorb sollte bestenfalls so groß sein, das der Hund gähnen kann. Warum ist das so wichtig? Der Hund möchte trotz Maulkorb sich in seinem Tun frei fühlen. Dies wird mit einem ordentlichen Maulkorb geschaffen. Wie oft sehe ich zu kleine Maulkörbe am Hund. Das Hecheln ist kaum möglich, obwohl es für den Hund lebensnotwendig ist. Durch das Hecheln regulieren Hunde u.a. ihre Körpertemperatur. Es gibt die sogenannten Maulschlaufen, die gern in öffentlichen Verkehrsmitteln benutzt werden. Oft blutet mir das Herz wenn ich die Hunde sehe, die Ihr Maul zugeschnürt bekommen. Hecheln, sowie auch trinken ist mit einer Maulschlaufe nicht möglich. Viele Hunde fühlen sich unwohl, dies ist oft an ihrer Körpersprache zu sehen. Ihre Ohren liegen  seitlich an und sie laufen oft mit geducktem Kopf hinter ihrem Besitzer her. Dann gibt es die Haltis, die als Maulkorbschnüre verwendet werden. Diese beinträchtigen den Hund zwar nicht im Hecheln, auch nicht im Trinken, doch geraten sie in großen Stress, so schützt es nicht vor Bissen. Ich fing an mir viele Gedanken zu machen. Meine Hunde kennen den Maulkorb und können gut damit umgehen. Ich habe Erfahrungen gesammelt von Hunden die knurrend vor mir standen und ich mir wünschte, dieser hätte einen Beißkorb. Ich habe gesehen wie Hunde auf andere Hunde losgingen, was natürlich bekannt war und trotzdem ließen ihre Besitzer sie einfach laufen. Wir haben einen Maulkorb von Chic und Scharf. Sie sind bunt, groß und leicht. Sie lassen sich einfach verstauen. Wenn unser Hund keinen braucht, dann hänge ich den Maulkorb an den Rucksack oder auch an die Bauchtasche. Dieser online Shop ist für alle Fragen offen. Kundenfreundlichkeit hat bei Ihnen höchste Priorität. Ich habe schon mehrmals dort bestellt und immer war ich super zufrieden

 

Warum ich den Klicker benutze und positiv arbeite. Da ich mit meinen Hunden eine Freundschaft eingehe. Eine Freundschaft die nix mit Gewalt zu tun hat. Eine Freundschaft die auf Vertrauen basiert. Milli erzog ich seit sie bei mir einzog mit dem Klicker. Klicker ein kleines Gerät der dem früheren Knallfrosch ähnelt. Es gibt ein KlickGeräusch von sich, wenn ich den kleinen Knopf drücke und bestätigt somit meinen Hund in seinem Tun.Bsp.: Mein Hund läuft recht weit vor und plötzlich schaut er/sie mich an.Möchte ich das mein Hund mich öfter anschaut bei unseren Spaziergängen, kommt von mir jetzt ein Klick. Der Hund wird voller Erwartung zu mir laufen und sich das Leckerli abholen oder anderes. Der Hund wird durch diese positive Erfahrung, dies immer wieder zeigen, denn es hat etwas tolles gebracht.Beim üben nimmt man zu Anfang gern den Hund an die Schleppe)   Nicht nur das man darauf drückt bedeutet das positive. Nein der Hund hat von mir gelernt, für jeden Klick kommt etwas tolles. Entweder etwas leckeres zum Futtern oder ein Spielzeug was meine Dalmis begehren oder ein Renn spiel oder oder oder. Immer kommt nach diesem Klickgeräusch etwas tolles. Hier sind die Ideen unbegrenzt und für jeden Hund individuell.

Nicht nur Milli hat dadurch sehr viel gelernt, nein auch Amigo. Ein Tierschutzhund der mit sechs bei uns einzog und alternativen erlernte. Ich bestätigte sein Tun, dadurch zeigte er manch ein Verhalten immer wieder. Er verstand recht schnell, das ihm das weiterhilft, manches besser zu schaffen. Immer bekam er etwas tolles dafür, ob Leckerlisuche im Gras, ob mit mir über Bänke hüpfen  oder auch toben und rennen. Hier eine kleine Einführung in die Klickerwelt: http://www.spass-mit-hund.de/clicker-welt/clicker-basics/clicker-training-was-ist-das/ Das Klickern ist eine schöne Sache, wie oft sehe ich Menschen, Ihre Hunde mit Kommandos vollzutexten an Ihnen rumzuzerren, sie auf den Boden zu werfen. Dabei ist es so einfach. Ein Klick+ psitive Bestätigung in einer Situation die ich mir wünsche, das der Hund genau das tut und er wird es immer wieder zeigen, da es sich lohnt.

Milli die Amigo sehr skeptisch liebäugelte war nicht begeistert von unserem neuen Familienmitglied. Er wurde anfangs weggeknurrt, wurde angekeift und verjagd. Akzeptiert ja, nur nicht zu sehr in ihrer Nähe. Mit der Zeit kamen sie sich immer näher. Die Nähe kam mit jedem Spaziergang. Sie sind sich sehr ähnlich. Beide rennen sehr gerne. Beide toben gerne. Beide stöbern gern.

Es entwickelte sich eine Freundschaft. Gemeinsam begleiteten sie uns, damit sie sich näher kommen können. Plötzlich rannten sie um die Wette auf dem Feld umher. Drehten Kreise und wechselten sich beim jagen ab. Erst rannte der eine hinter dem anderen her, dann der andere. Das Eis war gebrochen. Sogar zerrgeln konnten sie zusammen. Es war ein schöner Anblick. Milli war sehr eifersüchtig das dort jemand neues kam. Auf den Spaziergängen heute schaut der eine nach dem anderen. Gemeinsam laufen sie und rennen um die Wette, als hätten sie es schon immer so getan. Auch Hunde brauchen manchmal ihre Zeit.

Aller Anfang ist Schwer. Nicht nur er war nun in einer neuen Welt. Aus dem Tierheim in einem zu Hause mit Familie und zwei Hunden. Kein Tierheim mit vielen Hunden. Kein Zwinger in der Nacht. Kein raus gehen, wenn die Zwingertür aufgeht und er den ganzen Tag draußen verbringen kann. Ein Leben mit Leine, Geschirr und vielen Spaziergängen. Am Stadtrand von Berlin. Zwischen vielen Menschen, vielen Hunden und viel Verkehr. Grosstadtfeeling, mal mehr , mal weniger. Daran musste er sich erstmal gewöhnen und auch wir, das er einiges nicht kannte.

An alles gewöhnten wir ihn langsam. Jeder Spaziergang war zu Anfang erstmal ein Stresslauf. Kleine Schritte, kurze Spaziergänge und viele Rückzugsorte, bestimmten unseren Alltag. Amigo fühlte sich im Auto immer sicher und wenn wir irgendwo hin fuhren und ihm wurde es zu viel, dann konnte er ins Auto einsteigen. Dort wartete er in Ruhe oder rollte sich einfach ein.

Es dauerte nicht lange und er hatte sich an alle Familienmitglieder gewöhnt. Mit jedem Tag wuchs das Vertrauen und die Freundschaft. Er bekam die Zeit die er brauchte. Es dauerte lange. Nach einem Jahr ist es soweit gewesen,das ich ihm so gut lesen konnte und sofort erkannte wenn etwas mit ihm war. Er brauchte diese Zeit. Mein erster längerer Spaziergang mit ihm. Das war ein Spaziergang von eigentlich 10 min. Mit Amigo brauchte ich eine halbe Stunde, musste vielen Dingen aus dem Weg gehen. Es war Winter und ich war unter meiner Winterjacke klatschnass geschwitzt. Wow, ich war fix und alle. Jeder Anfang ist schwer. Wenn er zuviel Stress hat, bellt er immer wieder. Oft höre ich dann, boh, können sie ihn nicht erziehen oder, stellen sie doch den Köter ab. Dabei braucht er einfach nur seine Zeit, Zeit um etwas kennen  zu lernen. Keiner weiß was er erlebt hat. Keiner weiß warum er das tut. Doch schimpfen tuen viele. Warum, weil alles auf dieser Welt leise und perfekt sein soll. Ein bissel mehr Verständnis, wenn es mal nicht so läuft, das wäre schön. Vieles hat er bis heute kennen gelernt, durch die Zeit die er bekam. Vieles lernt er noch dazu. Heute ist er 9 Jahre alt und tagtäglich zeigt er uns mit seiner Lebensfreude, das wir auf den richtigem Wege sind.

Es war Winter und sehr kalt. Es war der 20.12.2014 und wir waren in Neuss. Ein Tag davor übernachteten wir bei einer lieben Freundin um nicht aus Berlin nachts nach Neuss zu fahren. Es war ja eine sehr lange Strecke. Totale Aufregung! Amigo, fuhr genau am 19.12., an meinem Geburtstag, aus Spanien los und sollte um 16.00 Uhr, dem 20.12. in Neuss sein. Eine lange Fahrt für unser neues Familienmitglied. Die Aufregung stieg, je näher die Zeit kam. Ein Parkplatz in Neuss war die Ankunftsstelle. Jetzt fuhr ein LKW darauf. Einige Leute, die genauso aufgeregt waren wie ich, versammelten sich um das Auto.

Er ist da. Angekommen, müde und nicht wissend was nun passiert. Ich habe ihn sofort zwischen all den Vierbeinern erblickt. Da stand er in seinem Käfig und schaute umher. Er wurde mir rausgegeben. In seiner Aufregung, wollte er nur weg. Wir machten unser Auto auf und er sprang hinein. Da war er nun. Angekommen in Deutschland und nicht wissend was nun passiert. Er schaute umher und ich machte ihn ein Geschirr rum und die Leine hing ich dann ans Halsband und den zweiten Karabiner ans Geschirr. Falls er sich doch wegen irgend etwas erschrecken sollte und verschwinden könnte. Doppelt gesichert, ließ ich ihn erstmal im Auto und wir setzten uns zusammen auf die Rückbank und schauten einfach was passiert. Er hechelte viel und schaute umher. Das tat er einige Minuten. Dann rollte er sich neben mir auf der Rückbank ein und so fuhren wir nach Hause. Berlin, wir kommen, einige Stunden auf den Weg. Auf den Weg nach Hause, im strömenden Regen, hielten wir kurz an, wollten das Amigo kurz pinkeln kann. Er steckte seine Schnauze raus. Es regnete aus vollen Kannen. Er streckte eine Vorderpfote hinaus. Schaute noch einmal aus dem Auto, zog Schnauze und Vorderpfote wieder hinein und drehte sich ein. Bei diesem Regen, geht kein Hund vor die Tür, erst recht kein Spanier. Wir lachten und fuhren weiter.

In Berlin angekommen, holte ich erstmal die Mädels ( Rhodesian Ridgeback und Dalmatinermädel) zum spazieren gehen aus dem Haus. Diese waren nicht so begeistert von ihrem neuen männlichen Begleiter. Bellten sie ihn erstmal an und knurrten. Schnell beruhigten sie sich wieder. Zusammen gingen wir ins Haus.

Wir ließen Amigo alles inspizieren und er pinkelte erstmal an den Kühlschrank. Erschrocken, riefen wir „Hey“, und nie wieder machte er ab diesen Tag in die Wohnung. Erstmal ankommen. http://www.sonnenhunde-in-not.de/gluecklich-vermittelt/2014/292-2013-12-21-omhali

 

Es war im Jahre 2014. Ich schaute so durch die Welt des Webs. Viele Notdalmatiner schauten mich an. Es waren Schönheiten dabei. Jeder einzelne von Ihnen hat ein Recht auf ein wunderschönes Leben. Weggeworfen, nicht mehr gewollt suchten sie nach Ihren besagten Menschen. Wunderschöne Tiere, denen man ansah, wie traurig sie waren, jetzt in Zwingern zu warten.

Da sah ich ihn. Das Bild eines Dalmatiners, der im Tierheim, in Spanien lebte. Traurigen Blickes, stand er dort. Ich dachte, oh, wow! Irgendwas traf mich sehr tief. Ein dritter Hund?! Ich weiß nicht. Erstmal darüber schlafen.

Am nächsten Tag, das gleiche Gefühl. Ohmali, hieß dieser Schönling im Internet. 6 Jahre in Spanien lebend. Aufgewachsen in einer Familie. Auf der Strasse gefunden, ob ausgesetzt oder wie von der Familie erzählt, ist er weggelaufen. Das weiß man so genau nicht. Aufgefunden und ins Tierheim gebracht.Durch seinen Chip, konnte die Familie ausfindig gemacht werden. Diese kam zwar ins Tierheim, leider nicht um Ohmali abzuholen, sondern seinen Impfpass abzugeben. Er freute sich sehr seine Besitzer zu sehen, doch diese ließen ihn zurück. Lange Zeit brauchte er, um es zu verstehen. Ein Jahr lebte er  im spanischem Tierheim mit vielen Artgenossen zusammen.

Der Augenblick als ich ihn im Web erblickte. Ich konnte ihn nicht mehr aus meinen Gedanken streichen und ich rief beim Tierschutz an. Es folgten intensive Gespräche, viele Fragen und viele aufregende Stunden, da ein Mit Bewerber in den Startlöchern stand.

Wir, eine Familie mit Kindern, werden wir ihn überhaupt bekommen?! Eine Vorkontrolle in unserem zu Hause um genau zu schauen, ob alles passte. Alle Familienmitglieder waren dabei, sozusagen auch unsere Hunde.

Wieder Fragen und Antworten. Wir standen unter genauer Beobachtung. Die Entscheidung bekamen wir am nächsten Tag. Eine Aufregung die ich bis heute noch genauesten spüre, wenn ich daran denke.

www.sonnenhunde-in-not.de, Ohmali darf zu uns kommen!! Jipiiiiiiii

 

Am 23.06.2015, dies  war ein super schöner Tag. Mit Angelika und ihrer Hündin Shana fuhren wir zum Frisbeeturnier.  Beide hatten Erfahrung mit Turnieren.Ich war  recht unsicher, da ja doch einige dabei waren die es voll drauf hatten.Die schon geübter waren. Ich als blutige Anfängerin und auch aus der Erfahrung mit Milli, die mich dann schon mal hängen lies, startete ich dann . Und voller Stolz gingen wir vom Turnierplatz. Es war mir nicht wichtig wie weit wir kommen, sondern einfach das wir dabei waren, es ausprobieren und danach entscheiden, ob wir weiter gehen können. Frank Funke, Sandra Funke und auch Sebastian Grahn, nahmen  mir meine Unsicherheit  und erzählten mir , wie ihre   Anfänge war.   Angelika, stand mir die ganze Zeit zur Seite. Es war  eine tolle Erfahrung  Es war ein tolles Feeling und dieser Sport ist unser Sport. Lange haben wir Pause gemacht. Seitdem Jahre 2017 starten wieder voll durch. Angelika wurde unsere Trainerin und auch eine tolle Freundin. Jeden Samstag spielen wir in der Hundeschule Familydog-berlin, Frisbee. Nächstes Jahr versuchen wir es  mit Turnieren (vorrausgesetzt Milli darf). Es war eine wunderbare Erfahrung und es war so toll. Fotos wurden von @ Angelina Heer gemacht.

 

 

Nun ist sie hier, hier in Berlin Neukölln gelandet mit ihren 10 Wochen. Viel musste sie lernen. Viel kennen lernen. Neue Menschen, neue Spielgefährten. U Bahn, S Bahn Bus fahren. Die Berliner Straßen und Gegend kennen lernen. Aus Milli wurde ein „Berliner Girl“, „Großstadtdog“, das seit dem Jahre 2013.

Sie entwickelte sich zu einer sportlichen Hündin mit einer Sh von 55 cm. Ein lebensfroher Hund, immer möchte sie etwas erleben. Eine Hibbelmaus, durch und durch. Liebevoll wird sie von mir, „Flummi Milli“ genannt. Überall ist sie gern dabei. Ob Wanderungen, durch Wald,Feld und Flur . Ihre Nase ist eine hervorragende Schnüffelnase. Alles findet Sie, ob Dummys, Menschen in der Flächensuche oder auch Futter, überall. Eine Supernase auf Tour. Auch Wild im Wald oder Feld erschnüffelt sie und schaut mit den Augen umher. Hier bin ich gefragt und muss sehr vorsichtig sein.

Im Frisbee spielen lebt sie ihr Hetzen hinter der Scheibe aus. Eine Zusammenarbeit zwischen mir und Ihr. Es ist immer ein wunderbares Spiel. Wir haben Spaß daran. Nicht nur die Zusammenarbeit spielt hier eine Rolle, auch neue Tricks erarbeiten wir hier.

Im Canicross begleitet sie mich oft, da ich gern laufe. Zehn Kilometer im schnellen Tempo, ist für sie, bei kühlen Temperaturen, kein Problem. Zu Hause wird gekuschelt, geruht und entspannt. Dies darf nie zu kurz kommen. Wir lieben es, an manchen Tagen, einfach faul zu sein und auf dem Sofa zu verbringen.

Milli (Milva aus der Prignitz), Jahrgang 2013, in der Prignitz  geboren. Zwei Mädchen zwischen 7 Rüden erblickten das Licht der Welt. Eine verstarb. Da war sie Milli, ein Punktehund die zu mir sollte. Ich schaute so im Netz herum und dachte mir noch nix dabei. Doch da, viele kleine weiße Hunde. Dalmatiner, so klein und zart. Ein Bild von Ihr und erstmal nachdenken. Ein Anruf folgte und nochmal nachdenken. Ein merkwürdiger Anruf war dies. Wer zuerst kommt, bekommt sie. Ok, dann solle es so sein.

Am Abend dann erneut ein Anruf. Der Züchter rief mich an und sagte. Es geht nicht, sie sind so sympathisch und ich möchte sie kennen lernen. Es war nur noch eine Frage der Zeit, Milli kennen zu lernen. War es Schicksal?!

Am Wochenende fuhr ich hin. Ich wollte es wissen. Ich war verliebt in ein Bild und es ließ mich nicht mehr los. Beim Züchter angekommen, war ich positiv überrascht. Die Elterntiere waren beide sehr lieb. Beide lebten im Haus. Und da waren sie, zwei Welpen liefen dort im Garten rum. Die anderen Geschwister waren schon ausgezogen.

10 Wochen alte Dalmatiner durften mit mir kuscheln und toben. Ich sah Sie, Milli und erkannte sie sofort. Das war sie. Lebensfroh flitzte sie im Garten herrum. Sprang an mir hoch und versuchte den Dalmatinerpapa zum spielen zu animieren. Ein sehr langes Gespräch folgte und es war klar, Milli kommt mit. Ich war völlig verliebt. Die beiden kleinen Dalmatinerbabys verschwanden im Garten und ich beobachtete die Elterntiere, die sehr entspannt waren. Mit der Dalmatinermutter kuschelte ich noch ein wenig,  denn sie versuchte auf meinen Schoss zu klettern. Alle mussten lachen. Ab diesem Tag war es um mich geschehen. Die Liebe zu den Punkten gewann in vollen Zügen mein Herz.

Nun kam der Abschied zur Zuchtstätte und hinein in unser gemeinsames Leben. Ich rief Milli, die irgendwo im Garten versteckt war und der Züchter rief die beiden. Max rannte auf uns zu und ich war in Hocke. Milli rannte direkt in meine Arme und es war klar. Zusammen für immer!

Ich brachte ein Geschirr mit und dieses bekam sie und nun geht es mit mir auf die Reise nach Berlin zurück, denn vor uns lag eine Zugfahrt, die wir zusammen meistern sollten.

Der Züchter brachte uns zum Zug und zum Abschied sagte er und seine Frau, so etwas haben sie noch nie erlebt. So eine intensive Nähe von Anfang an. Mit gutem Gewissen können wir sie auf die Reise schicken. Lebewohl Zuchtstätte! Willkommen bei mir meine Maus!